Die Prüfung von Nichtraucherschutzsystemen nach GS-IFI-M14 wurde in Zusammenarbeit mit dem berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BGIA) entwickelt. Die Prüfung nach GS-IFI-M14 stellt sicher, dass die geprüften (und zertifizierten) Geräte den Aufstellungs-Umgebungsbereich bestmöglich von Schadstoffen freihalten und sich dort aufhaltende Personen wirksam und möglichst vollständig vor den Gefahren des Tabakrauchs und der Belästigung durch Gerüche geschützt werden. Deshalb sind die Anforderungen an die geprüften Geräte und Systeme besonders hoch.

Nichtraucherschutzsysteme

Das I.F.I. ist als Prüfstelle für lufttechnische Prüfungen anerkannt und europäisch notifizierte Produktzertifizierungsstelle nach der Bauproduktenverordnung für Prüfungen nach EN 12101-2.

Das I.F.I. prüft und zertifiziert technische Arbeitsmittel, Systeme und Produkte mit besonderen lufttechnischen Anforderungen hinsichtlich ihrer Funktions- und Produktsicherheit.

Die Prüfung von Nichtraucherschutzsystemen nach GS-IFI-M14 wurde in Zusammenarbeit mit dem berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BGIA) entwickelt. Die Prüfungen von Nichtraucherschutzsystemen basieren auf dem Gesetz über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz - GPSG). Es handelt sich um freiwillige Prüfungen, die im Regelfall im Auftrag der Produkthersteller erfolgen.

Die Prüfung nach GS-IFI-M14 stellt sicher, dass die geprüften (und zertifizierten) Geräte den Aufstellungs-Umgebungsbereich optimal von Schadstoffen freihalten und dort aufhaltende Personen wirksam und möglichst vollständig vor den Gefahren des Tabakrauchs und der Belästigung durch Gerüche geschützt werden. Deshalb sind die Anforderungen an die geprüften Geräte und Systeme besonders hoch.

Nach damaligem Stand wurden als Grenzwerte der geprüften chemischen Komponenten die Zielwerte (nicht Richtwerte, vgl. hierzu „Innenraumarbeitsplätze – Vorgehensempfehlung für die Ermittlungen zum Arbeitsumfeld“, Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, HVBG, 2005) für Innenraumarbeitsplätze als Bewertungsmaßstab festgelegt. Zusätzlich wird das geprüfte System mit einem definierten Störeinfluss (nach DIN EN 14175-3:2004: Baumusterprüfverfahren für Laborabzüge) beaufschlagt. Dies gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit der geprüften Geräte in der späteren Nutzung an den verschiedensten Aufstellorten.

Des Weiteren wird nur bei der Prüfung nach GS-IFI-M14 die gesamte Raumluft – also die Raumwirkung des geprüften Systems auf den Umgebungsbereich – untersucht und bewertet. Dieses Prüfraum-Testverfahren stellt sicher, dass Personen im direkten Umgebungsbereich eines geprüften und zertifizierten Nichtraucherschutzsystems wirksam vor Schadstoffen und Gerüchen geschützt werden.

Die geprüften und zertifizierten Systeme, die die Anforderungen des Prüfgrundsatzes GS-IFI-M14 erfüllt haben, sind in der untenstehenden Positivliste zu finden. Und nur diese Geräte stellen sicher, dass sich im Umgebungsbereich von Rauchern keine Schadstoffe anreichern und eventuell geltende gesetzliche Vorgaben erfüllt werden. Andere Systeme, die nicht oder nach anderen Maßstäben geprüft wurden, erfüllen unter Umständen diese elementaren Anforderungen und Vorgaben nicht.

Zusätzlich wird die Zertifizierung dieser Systeme alle 5 Jahre überprüft und erneuert, so dass Nutzern, Anwendern und Planern immer ein sicheres Produkt angeboten wird.

WICHTIGER HINWEIS für Nutzer und Anwender von Nichtraucherschutzsystemen, da in Einzelfällen anscheinend immer noch alleinstehende Technikmodule, Filterelemente oder Ähnliches als „Zertifiziert“ und „Gesetzeskonform“ angeboten werden:

Geprüft und zertifiziert nach jetzigem Stand der Technik sind nur Kabinensysteme mit aufwendigen lufttechnischen Einrichtungen und Filtersystemen (Umluftbetrieb). Und nur diese Geräte erfüllen momentan die Vorgaben des Prüfgrundsatzes GS-IFI-M14 (vgl. Typenkategorisierung der Positivliste) und den damit verbundenen Schutz der Umgebungsbereiche.

Jegliche andere Systeme sind nach aktuellem Stand – trotz des teilweise sehr hohen technischen Aufwandes und auch Wirksamkeit nicht in der Lage, die hohen Ansprüche und Vorgaben des Prüfgrundsatzes zu erfüllen.

 

Falls Sie Fragen hierzu oder auch zu den Möglichkeiten einer Prüfung und Bewertung von schon installierten Systemen (Vor-Ort-Prüfung) haben, wenden Sie sich bitte an nebenstehendes Prüfteam. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Unsere Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Bernd Konrath

Geschäftsführender Gesellschafter, Sachverständiger für Entrauchung und Druckdifferenzsysteme

Ihr Ansprechpartner für:
Bauwerksaerodynamik, Entrauchung und Realbrandversuche

Sprache:
Deutsch, Englisch
+49.241.879708-42 | +49.241.879708-20 | konrath@ifi-ac.com

Michael Winklehner

Versuchsingenieur, Prüfer für Laborabzüge und Nichtraucherschutzsysteme (NRSS)

Ihr Ansprechpartner für:
• Prüfungen von Laborabzügen nach EN 14175, Teil 1-7
• Prüfungen von Nichtraucherschutzsystemen nach GS-IFI-M14

I.F.I.-Laborgebäude: An der Glashütte 13, 52074 Aachen

Sprache:
Deutsch, Englisch
+49.241.879708-59 | +49.241.879708-10 | winklehner@ifi-ac.com

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I.F.I. Institut für Industrieaerodynamik GmbH
Institut an der Fachhochschule Aachen

Welkenrather Straße 120, 52074 Aachen, Deutschland
+49.241.879708-0 | +49.241.879708-30 |

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